ADS und ADHS

ADS und ADHS

Über mögliche Zusammenhänge mit Sehstörungen und Problemen bei der visuellen Verarbeitung

Unter ADS versteht man eine sog. Aufmerksamkeitsdefizit-Störung, ADHS bedeutet das gleiche, aber mit zusätzlicher Hyperaktivität. Es handelt sich dabei um ein psychisches Krankheitsbild von Kindern. Kennzeichnend für ADS sind eine ausgeprägte Unaufmerksamkeit des Kindes sowie ein stark impulsives Verhalten. Bei einer ADHS treten zusätzlich motorische Unruhe und ein unablässiger Bewegungsdrang (Hyperaktivität) auf. Typisch ist, dass die Kinder diese Auffälligkeiten sowohl zu Hause als auch in der Schule oder im Kindergarten an den Tag legen.

Was haben ADS und ADHS mit den Augen zu tun?

Kinder mit Verdacht auf ADS/ADHS fällt das Schreiben oft schwer. Ihre Schrift kann schlecht bis unleserlich sein. Häufig kommt eine Lese-Rechtschreibschwäche oder eine Rechenschwäche hinzu. All diese Symptome können jedoch ebenso durch eine Sehstörung oder eine Sehverarbeitungsstörung ausgelöst werden. Auch diese führen unter Umständen zu einer Lernbeeinträchtigung mit vergleichbaren Defiziten. Deshalb ist es bei einem Verdacht auf ADS oder ADHS wichtig, andere Ursachen für die Verhaltens-Auffälligkeiten auszuschließen. Eine sorgfältige Untersuchung der Augen und eine Überprüfung der visuellen Verarbeitung durch den Augenarzt und die Orthoptistin sind hier wichtig. Sie können einem Kind gegebenenfalls mühsame und erfolglose Therapien ersparen.

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Video: Kurzsichtigkeit bei Kindern vorbeugen

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Gut zu wissen:

  • Ausführliche Informationen über ADS und ADHS finden Sie im Leitfaden des Hamburger Arbeitskreises ADS/ADHS. Sie können ihn hier als PDF herunterladen.