Operationen zur Korrektur von Fehlsichtigkeit

Operationen zur Korrektur von Fehlsichtigkeit

Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Es gibt heute verschiedene operative Verfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Diese Operationen werden als Refraktive Chirurgie bezeichnet. Am bekanntesten ist die LASIK Methode, bei der Fehlsichtigkeit mithilfe von Lasern behandelt wird.  Mehr darüber lesen Sie hier. Darüber hinaus gibt es jedoch auch noch andere operative Verfahren, die wir in unserer Praxisklinik am Tierpark durchführen und mit denen man unterschiedliche Formen von Sehschwächen korrigieren kann.

Implantation von Kunstlinsen

Künstliche Linsen werden zusätzlich zur körpereigenen Linse ins Auge eingepflanzt, um starke Kurzsichtigkeiten ab minus acht Dioptrien und Weitsichtigkeiten ab plus fünf Dioptrien zu korrigieren. Je nachdem, wo genau sie ins Auge gesetzt werden, unterscheidet man Vorderkammer- und Hinterkammerlinsen. In Kombination mit einem Lasereingriff können Kunstlinsen auch extrem hohe Brechkraftfehler ausgleichen. So genannte Multifokallinsen können gleichzeitig zu einer „normalen“ Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine Altersweitsichtigkeit ausgleichen. Die Operation wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert rund 15 Minuten pro Auge. In manchen Fällen wird das Verfahren mit der LASIK-Methode kombiniert. Die volle Sehleistung erreicht der Patient nach etwa vier Wochen.

Implantation von Hornhautringen

Hornhautringe (Intracorneale Ringe) sind eine relativ neue Möglichkeit, eine nicht zu starke Kurzsichtigkeit operativ auszugleichen. Dabei werden zwei winzige Ringe in die Hornhaut eingepflanzt, die zusammen einen geschlossenen Ring ergeben. Manchmal wird auch nur ein Halbring eingesetzt (Intacs). Hornhautringe können Kurzsichtigkeit bis zu einem Wert von minus vier Dioptrien korrigieren. Sinnvoll kann der Eingriff unter anderem auch bei einem noch nicht zu weit fortgeschrittenen Hornhautkegel (Keratokonus) sein. Der Eingriff selbst erfolgt unter örtlicher Betäubung.

Bei den meisten dieser Eingriffe kann auch ein regulärer oder irregulärer Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) mit korrigiert werden.

Infos

Gut zu wissen:

Wir wenden ausschließlich sichere und bewährte Verfahren an, die wissenschaftlich anerkannt sind. Aber bei jedem Eingriff gibt es auch Risiken. Wir beraten Sie gern ausführlich über alle Einzelheiten einer geplanten Operation.